Hier bieten wir Ihnen eine aktuelle, nicht unbedingt reiseführerkonforme Beschreibung als Orientierungshilfe für Inseln und Ankerplätze, die wir während unserer Törns gerne anlaufen.
Weitere Highlights halten wir bereit, werden aber hier und jetzt noch nicht verraten...
Viel Vergnügen !
P.S. Im Regelfall wählen wir auf Nord- und Südkurs jeweils unterschiedliche Ankerplätze.
Zu- und Ausstiegsort für St.Lucia-Törns. Z.Zt. baulich im Umbruch, mit Megayacht-Orientierung...

Große, sichere Ankerbucht im Norden von St. Lucia, mit „Pidgeon Island Nationalpark“. Schöner, wenig gestalteter Park mit für St. Lucia bedeutsamen, historischen Relikten. Festungsanlage auf den Hügeln mit toller Rundumsicht. Bar / Restaurant „Jambe de Bois“ mit Steg für Yacht-Beiboote bietet den idealen „Sundowner“-Hintergrund. Barbara Tipson zeigt im Innenraum ihrer Bar Werke karibischer Künstler (auch Haiti). Öl auf Leinwand, zum kleinen Preis, genau hinschauen!

„The ugly beauty“ - traumhafte Naturbucht mit historischem background. Stopover im neuen Megayacht-Paradies. Karibikidylle angloamerikanischer Eliten... Gar nicht zu verachten: der sehr akzeptable Sundowner im „Doolittles“. Ruhe und Natur pur: in der Anse Cochon, 3 Seemeilen entfernt.
Zustiegsort für unsere Törns ab Martinique. Kurzer Taxitransfer vom Airport zur ALCAZAR, Dauer ca. 20 min. Am nächsten Morgen schlendern wir durch die kleine Marina Ponte du Bout. Die Hafenanlage ist flankiert von Straßencafes, karibischer Blumenpracht, üppigen Palmengruppen - perfektes Urlaubsambiente mit französischem Flair. Kurzer Stopp-Over zwecks Espresso, Cafe au Lait, leckeren Croissants. Zweites Frühstück unter Palmen im sanften Morgenlicht. Wenig später Anker auf zum Baden, Schwimmen, Schnorcheln in der Anse Noir.

Winzige, tief eingeschnittene Felsenbucht, unbewohnt, mit idyllischem Sandstrand und dichtem Palmenbestand am Ende. Erstes oder letztes lustvolles Eintauchen nach der Ankunft auf Martinique, oder vor Abreise nach Törnende. Stimmungsvoller Nachtankerplatz bei Vollmond und ruhigem Wetter.
Bei Langzeit-Seglern besonders beliebte, gut besuchte Ankerbucht mit langem, weißem Palmenstrand. Bunt belebte Dorfstraße mit kuriosen Hütten und Häuschen, Cafes, Restaurants, originellen Strandbars. Von der Schattenterrasse des „Chéz Gabi“ schweift der Blick über die gemächliche Action der Strandbesucher, Passanten und die Fernweh-Armada der vor Anker schwojenden Segelboote. Ankommen, genießen, Zeit vergehen lassen ...

Hauptort auf Martinique, turbulente Metropole, Teil Europas / Euroland, umfangreichstes Warenangebot auf den kleinen Antillen. Gerne füllen wir die Keller und Speisekammern der ALCAZAR. Unser Ankerplatz auf der Rade des Flamandes liegt direkt vor der Altstadt. Ein Stadtbummel ist Teil des Tagesprogrammes. Auffallend attraktive, gut gekleidete und selbstbewusste Menschen, in allen hellen Braunvarianten. Sichtbares Resultat französischer Toleranz und Lebensfreude.
Einige Stunden unterhaltsamer Großstadtnavigation zwischen sehenswerter Gebäude- und Parkarchitektur, farbenfrohen Passantenströmen, ungezählten Boutiquen und Kuriositätenläden. Das ausdauernde Prominieren und Lustwandeln fordert letztendlich doch, auch aufgrund tropischer Temperatur seinen Tribut. Der rettende Schattenplatz auf der ALCAZAR, das kalte Getränk und der Sprung ins türkise Nass bringt die Erlösung.
Um das Jahr 1900 die wirtschaftliche und gesellschaftliche Metropole der Karibik, am mächtigen Vulkankegel des Mont Pélé gelegen. Vulkanbedingte Totalzerstörung der Stadt 1902 durch eine Gasexplosion. ca. 28 000 Opfer - 1 Überlebender. Bemerkenswerte Ruinenfelder und ein sehr sehenswertes Museum.

Sattgrüne Zuckerrohrfelder auf der äußerst fruchtbaren Ebene und an den Hanglagen des Mont Pélé. Inmitten der Plantagen wird in den Rumdistillerien, das Produkt gewonnen, veredelt und abgefüllt. Als Besucher lässt sich der Herstellungsprozess nachvollziehen, Kostproben vor Ort werden angeboten. Anschließend kurzer Einkehrschwung auf einen
'Ti Punch * ins „Petit Fleur“ mit Blick auf ankernde Yachten vor untergehender Sonne. Anker auf am frühen Morgen mit Kurs Dominica / St. Lucia.
* 'Ti Punch:
5 Teile Rum, weiß 70 %, 1 Teil Zuckersirup oder 1 TL Ananasconfitüre,
Saft einer halben Limone, 2 Eiswürfel und die gepresste Limone ins Glas geben
! Kein offenes Feuer im Umkreis von 2 m !
Erster Ankerplatz auf Dominica nach der Überfahrt von Martinique. Kleines Hotel für Tauchsportler mit Bar direkt am Wasser. Tauchen und Whale-Watching möglich. Ausgangspunkt für unser Dominica-Highlight: die ganztätige Inseltour mit Octavius, unserem zuverlässigem, dynamischen Insel-Guide, der unsere Gäste seit 1994 restlos begeistert.

20 Minuten Fußweg zum Hauptort Roseau. Gut erhaltenes Städtchen, ein museumsreifes Relikt aus englisch-französischer Kolonialzeit. Am Ortsausgang auf einer Klippe gelegen Fort Young: gepflegtes Hotel in historischem Ambiente. Ummauerter Innenhof mit Palmen, Pool und anständiger Bar. Kurzes Kräftesammeln vor dem Rückweg zum Anchorage.
For ever young...
Große Ankerbucht im Norden Dominicas. Tropischer Regenwald drängt bis an den endlosen, weißen Sandstrand. Hinter vier großen Frachtschiffen, im Hurricane gestrandet, liegt weitgehend verdeckt der Ort Portsmouth. Naturbelassen, tourismusfrei und weltvergessen - anschauen!

Interessanter Nebenschauplatz und lokales Highlight: Flussfahrt durch die grüne Hölle des Indian River - Dominicas Micro-Amazonas. Einheimische Jungs mit ihren bunten Holzbooten rudern unsere Gäste durch dieses winzige Biotop. Am Ende des befahrbaren Flusslaufes befindet sich eine Dschungelbar, die zur Erstverarbeitung der bisherigen Eindrücke einlädt. Aus dem überschaubaren Getränkeangebot ragt ein Cocktail empfehlenswert heraus: „The Hurricane“.

Kleiner Archipel, bestehend aus neun Inseln, muss man gesehen haben, viele segeln vorbei. In dieses kleine Inselparadies investieren wir drei Tage auf wechselnden Ankerplätzen. Le Bourg auf Terre de Haute, kleiner Fischerort, mit inseltypischer Architektur, unmittelbar am Strand, parallel die Hauptstraße. Flaniermeile mit Straßencafés, Eissalons, unterschiedlichsten Fischrestaurants und Strandbars mit einem Hauch Südfrankreich. Abgelegene, einsame Sandstrände, 20 Gehminuten entfernt, reizvolle Joggingstrecken. 80 cm³-Roller und Mountainbikes for rent. Panoramablick vom Fort Napoléon auf den gesamten Archipel, ganz wunderbar. Zusätzliche Besonderheit: frei laufende Leguane im Galapagosformat wie in den Tabago Cays. Beeindruckende, aber harmlose Vegetarier aus grauer Vorzeit.
Abschluss der Tagesaktivitäten am Treffpunkt auf der Veranda vom „Escale Creole“ direkt am Hafen. Gekühlte Getränke (Ti Punch?) mit Blick auf die Ilet a Cabrit und auf die milden Aktivitäten am Fährdock.

Unbewohnte Insel gegenüber Terre de Haute. Nur wenige Segelboote ankern vor diesem Kleinod. Spärlicher Sandstrand aber exzellentes Schnorchelangebot. In auffallender Häufigkeit Seeanemonen, in verschiedenen Größen und teilweise schrillen Farben. Gelb gepunktete (harmlose) Schlangenaale, grüne und gefleckte Muränen und jede Menge buntes ...
Gemütliches Inseltrekking, 10 - 15 min. auf Ziegenpfaden zur Atlantikseite der Insel. Viele versteckte Ministrände, genial für textilfreie Aktivitäten. Holzsammeln fürs abendliche Lagerfeuer, Dinner am Strand. Angelica's Hotpot, Rotwein, Feuerfaszination unter tropischer Sternenpracht. Bei Bedarf spätes Atlantikbad am Strand, ein Getränk in Reichweite. Ganz nah dran am Leben ...
Basaltmonolith gegenüber Ilet a Cabrit. Schnorchelparadies, Sandkasten ... muss warten, bis morgen!